Büsum


Kontakt

egeb: Wirtschaftsförderung.
Elbehafen
25541 Brunsbüttel
Tel: +49 4852 83840
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Web: www.egeb.de

Der landeseigene öffentliche Hafen Büsum bietet wegen seiner tiefen Zufahrt über die Norderpiep als einziger Hafen an der Westküste Schleswig-Holsteins tidenunabhängigen Zugang für Schiffe bis 130 m Länge zum Vorhafen und durch ein Sperrwerk (Durchfahrtbreite = 21,50 m) geschützt, zu den Hafenbecken für Schiffe bis 3,20 m Tiefgang bei MTNw und bis zu 6,00 m bei MTHw.

Die Wiederinbetriebnahme des  Eisenbahngleises auf der großen Hafeninsel böte Anschluss an das öffentliche Eisenbahnnetz. Im Vorhafen befinden sich für einen RoRo-Umschlag eine feste Verladerampe und eine bewegliche, z. Z. außer Betrieb gestellte Verladerampe. Die Fläche vor der festen RORO-Rampe lässt Verkehrslasten von 20KN/m² bzw. MLC 100/70 zu. Die Ostmolenkaje ist für eine Verkehrslast von 10 KN/m² bei einer max. möglichen Sohltiefe von -7,70 m NN zugelassen.

Im Hafenbecken III sind drei Liegeplätze á 100m für Frachtschiffe zum Ladungsumschlag vorhanden. Am Hafenbecken IV stehen weitere entwicklungsfähige Wasser- und Landflächen zur Verfügung. Aktuell befinden sich dort ca. 200 m neue Kaje für ausschließlich fischereiwirtschaftliche Nutzung in Planung. Als Stützpunkt des schleswig-holsteinischen Helgoland Ausflugsverkehrs und Hauptfischereihafen an der Westküste Schleswig-Holsteins sind über die internationale und regionale Küstenfischerei hinaus ein Dünge- und Futtermittelumschlagbetrieb, sowie jeweils Bauhöfe des WSA Tönning und des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz als Hauptnutzer ansässig.

In 2009 wurden hier 86.379 t Güter umgeschlagen und 3.872 t Krabben angelandet. Der Hafen eignet sich besonders als Versorgungshafen für das Helgoland-Cluster. Die Entfernung bis Helgoland beträgt 34 sm. In unmittelbarer Hafennähe stehen 35 ha Ansiedlungsfläche zur Verfügung.

Eine schwerlastfähige Hinterlandanbindung sowie die Nähe zur A23 (Heide-Hamburg) und zum Flugplatz Heide-Büsum sorgen für günstige Verkehrsanbindungen. Die Entwicklung des Hafens hinsichtlich der Versorgung von Offshore-Windparks wird vom Wirtschaftsminsterium des Landes aktiv unterstützt. Durch die örtlichen Gegebenheiten und seine Lage eignet sich der Büsumer Hafen hervorragend als Versorgungshafen für Offshore-Windparks.

Technische Daten Büsum

Hafen- Kurzbeschreibung
Nautische Position - Breitengrad 54°08' N     
Nautische Position - Längengrad 08°52' E  
Kailänge - über alles [m] 560 150m Außenhafen; 410m Innenhafen
tidenunabhängiger Tiefgang [m] 7,0 / 3,5 Außenhafen / Innenhafen
Tiefgang [m] (Hochwasser) 9,0 / 6,5 Außenhafen / Innenhafen
Hochwasser [ja/nein] ja Sperrwerk, 24 h besetzt
Liegeplätze [Anzahl] 2 im Vorhafen; weitere im Innenhafen
max BRZ; max Länge [m] 150 max. Breite Sperrwerk - 22 m
Freilagerfläche in [ha] - 20 ha im Auswahlverfahren
Hallenlagerfläche in [m²] -  
     
Schwerlastpier vorhanden ja  
Pufferfläche für Komponenten vorhanden ja  
Aufjacken von Installationsschiffen (Flächenbelastung) ja  
Equipment
Anzahl Krane / Kranart -  
Nennlasten Krane [t] -  
Schwerlastkran bis 500t [ja/nein] ja bei Bedarf (Fremdbezug)
Gabelstapler von 2t - 8t [ja/nein] / [Anzahl] ja bis 5 to
RoRo-Rampe ja schwerlastfähig
Infrastruktur
Entfernung zur Autobahnanbindung [km] 15 A 23
Bundesstraßenanbindung [ja/nein] ja B203
Gleisanschluss [ja/nein] ja außer Betrieb / reaktivierbar
Flugplatz ja 8 km, gew, Verbindung Büsum-Hel.
Schwerlastfähige Hinterlandanbindung ja  
Hafennahe verfügbare Industrieflächen [ja/nein] ja